Finanzen

Inflation

Inflation bezeichnet den jährlichen Anstieg des Preisniveaus gemessen an einem definierten Warenkorb. In der Vergangenheit betrug die Inflation im Durchschnitt rund 2% im Jahr. Im letzten Quartal 2007 stieg die Inflation überdurchschnittlich und erreichte mit 3,7% (Dezember) den höchsten Wert seit Frühjahr 2001. Besonders dramatisch waren die Preissteigerungen bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln. 

Anfang 2008 beschloss die Bundesregierung daher ein Anti-Inflationspaket zur sofortigen Entlastung der Menschen: keine Valorisierung der Bundesgebühren in diesem Jahr, Preismonitoring für bestimmte Lebensmittel, Senkung der Lohnnebenkosten (Arbeitslosenversicherungsbeiträge werden gestrichen/gesenkt ab 1.7.2008) und vorgezogene Pensionserhöhung (1.11.2008). 

Im Juni hat der Nationalrat außerdem die PendlerInnenpauschale um 15 Prozent sowie das Kilometergeld um 12 Prozent erhöht. Wirksam wird diese Erhöhung mit 1. Juli 2008.

Eine kontinuierlich niedrige Inflationsrate bietet Stabilität und langfristige Sicherheit für die Gesellschaft. Kurzfristige Inflationsschwankungen können sehr schnell zur Armutsgefährdung großer Bevölkerungsteile führen, daher ist die Unterstützung des Staates unabdingbar, um schnell gegenzusteuern.